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Christian Huberts

"All work and no pay makes Chris a dull boy."

Darum sucht er jederzeit nach spannenden Aufträgen als Freiberufler und/oder einer Festanstellung in den Bereichen Gaming, Kulturvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit, Kuration, Beratung, Lehre, Forschung, Recherche, Kulturjournalismus, Redaktion oder Lektorat. Mehr zu seinem Profil gibt es hier im Blog, auf der offiziellen Homepage sowie bei Xing und torial.

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Dienstag, 21. Februar 2012

Warum ich lieber gegen den Flow schwimme!

Es dauert nicht mehr lange, dann startet die Tagung »flow aus spielen« am 9. und 10. März im phæno in Wolfsburg. Als kleine Einstimmung auf meinen geplanten Vortrag "Eine Kritik am Flow als Game-Design-Paradigma" gibt es nun an dieser Stelle Abstract und Folien zu einem Impulsvortrag, den ich im letzten Jahr auf dem »researching games Barcamp« gehalten habe und der sich kurz und polemisch mit der gleichen Thematik auseinandergesetzt hat:


Mihály Csíkszentmihályis Flow-Theorie beschreibt einen, durch zielgerichtete Regelsysteme und ausbalancierte Herausforderung erzeugten, konzentrierten Glückszustand. Die große strukturelle Ähnlichkeit zu Computerspielen macht den Flow im Game Design, in den Game Studies und im Game Journalism zu einem beliebten Konzept, um „gute“ Spiele und den sogenannten „Spielspass“ zu erklären. Der Kurzvortrag führt vor Augen, wie die Flow-Theorie, wird sie als unhinterfragtes Paradigma verwendet, zu einer Verarmung von Spielmechaniken führt. Statt mit Regelbrüchen, erzwungenem Kontrollverlust oder ludischen Paradoxien interessante Erfahrungen zu ermöglichen, werden die Spieler durch den Flow arbeitspsychologisch am Spielen unterkomplexer, repetitiver Mechaniken gehalten. Csík is sick!


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Character Info

Christian Huberts

Christian Huberts, Diplom-Kulturwissenschaftler, Jahrgang 1982, studierte »Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis« an der Universität Hildesheim.

Zur Zeit ist er freiberuflicher Redakteur für das Games-Bookazine WASD, kuratiert Texte auf piqd sowie tritt regelmäßig als Experte für digitale Spiele auf Kulturveranstaltungen auf. Er hat zuletzt an der GA Hochschule in Berlin doziert und den Game Studies-Sammelband »Zwischen|Welten: Atmosphären im Computerspiel« im vwh-Verlag herausgegeben. Daneben schreibt er für wissenschaftliche Publikationen, Kulturmagazine sowie Online-Zeitungen diverse Artikel über die Partizipation an virtuellen Welten und die Kultur von Computerspielen.

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