Quest Update

Christian Huberts

"All work and no pay makes Chris a dull boy."

Darum sucht er jederzeit nach spannenden Aufträgen als Freiberufler und/oder einer Festanstellung in den Bereichen Gaming, Kulturvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit, Kuration, Beratung, Lehre, Forschung, Recherche, Kulturjournalismus, Redaktion oder Lektorat. Mehr zu seinem Profil gibt es hier im Blog, auf der offiziellen Homepage sowie bei Xing und torial.

Christian freut sich über konkrete Hinweise und faire Angebote!


Mittwoch, 19. September 2012

Picture Postcards from Proteus

Gerade ist kein neues Textmaterial parat. Daher gibt's jetzt Urlaub auf der Insel. »Proteus« ist ein Paradebeispiel für die Ästhetik der Atmosphären im Computerspiel. Zum Beweis habe ich ein paar Fotos gemacht. Das Praktische: Die »Postcards« sind gleichzeitig Spielstände – dank eines kaum sichtbaren Pixel-Codestreifens am unteren Bildrand – und können damit erneut sinnlich zum Klingen gebracht werden. Spielbare, explorative, akustische Gemälde! Einfach die entsprechende Bilddatei in den »Postcards«-Ordner [Eigene Dateien -> Proteus -> Postcards] kopieren und los…




„Mit dem Wort »ästhetisch« nehmen wir Bezug auf Epiphanien, die es bewirken, daß wir zumindest für Momente nicht nur mit dem Geist, sondern mit dem Körper davon träumen, es ersehnen und uns vielleicht sogar daran erinnern, wie vortrefflich es wäre, in unserem Leben im gleichen Rhythmus zu schwingen wie die Dinge dieser Welt.“ (Hans Ulrich Gumbrecht)

„Es bleibt also dabei, daß das Atmosphärische der Natur als Sujet der Malerei nicht recht taugt. Unter dem Aspekt seiner charakteristischen Räumlichkeit dürfte es in Raumkünsten wie der Musik oder vielleicht auch der Lyrik, insofern sie gesprochene Sprache ist, eher seinen Ort finden.“ (Gernot Böhme)


Postkarten von der Insel:

1 Kommentar:

  1. This is great: http://indiegames.com/2012/10/video_how_abstraction_gave_pro.html.

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Character Info

Christian Huberts

Christian Huberts, Diplom-Kulturwissenschaftler, Jahrgang 1982, studierte »Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis« an der Universität Hildesheim.

Zur Zeit ist er freiberuflicher Redakteur für das Games-Bookazine WASD, kuratiert Texte auf piqd sowie tritt regelmäßig als Experte für digitale Spiele auf Kulturveranstaltungen auf. Er hat zuletzt an der University of Applied Sciences Europe in Berlin doziert und den Game Studies-Sammelband »Zwischen|Welten: Atmosphären im Computerspiel« im vwh-Verlag herausgegeben. Daneben schreibt er für wissenschaftliche Publikationen, Kulturmagazine sowie Online-Zeitungen diverse Artikel über die Partizipation an virtuellen Welten und die Kultur von Computerspielen.

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